DER KÜRZESTE WEG, EIN ZIEL ZU ERREICHEN, FÜHRT OFT ÜBER UMWEGE. (Malcom Forbes)

Wie komme ich zu dem Beruf?

Zimmererlehre und Tod des Meisters

Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Lehre als Zimmerer wurde ich im Lehrbetrieb übernommen und war eines Tages dabei, als mein Lehrmeister und Mentor vom Gerüst fiel, schwer verletzt am Boden liegen blieb und einige Tage später seinen Verletzungen erlag. Ich war damals gerade 19 Jahre alt und dieses Erlebnis sollte mich für immer prägen.

Weiterbildung zum staatlich geprüften Hochbautechniker

Im Laufe des darauf folgenden Jahres hatte ich mit immer stärker werdenden Schmerzen am ganzen Körper zu kämpfen. An die Möglichkeit einer körperlichen Reaktion, bedingt durch das traumatische Erlebnis, hatte damals niemand gedacht. So kam es, dass ich ein Jahr nach dem Unfall meinen Beruf aufgeben musste und lange Zeit wegen der Schmerzen nichts mehr arbeiten konnte. Ich entschloss mich zu einer Weiterbildung zum Hochbautechniker. Ich hatte erwartet, dass die Schmerzen allmählich wieder nachlassen würden, wenn ich keiner schweren körperlichen Arbeit mehr nachginge, doch seltsamerweise war das Gegenteil der Fall.

Erster Kontakt mit dem Thema Psychologie

Während dieser Ausbildung kam ich das erste Mal mit dem Thema “Psychologie” in Berührung. Durch eine Facharbeit mit dem Thema “Vorurteile” wurde mein Interesse für dieses Gebiet geweckt, zeigte mir dieses Thema doch Aspekte, die nur durch das Unterbewusste gesteuert sein konnten. Da stieg in mir erstmals die Ahnung auf, dass das Unbewusste mein Erleben und meine Emotionen, ja sogar meine Körperempfindungen und meine Meinung beeinflussen könnte. Auch der Bereich “Psychologie des Raumes” zog mich in seinen Bann, lag doch darin die Erklärung, warum verschiedene Gebäude und Baustile unterschiedliche Emotionen beim Betrachter auslösen.

Lange Reise, Ärzte, Sorgen…

Diese neuen Einblicke waren der Beginn einer langen Reise. Es folgten Schmerzen, die mich immer wieder außer Gefecht setzten und mich in keiner Firma wirklich Fuß fassen ließen, Jahre im elterlichen Betrieb und immer wieder Gespräche mit Ärzten und Psychologen.

Feng Shui Ausbildung und Beratertätigkeit

Und all die Jahre war das Thema “Psychologie” mein ständiger Wegbegleiter. Auch begann ich mich für Feng Shui zu interessieren und entschloss mich 2003 zu einer fundierten Ausbildung als Feng Shui Berater. Dieses Wissen biete ich seit 2004 sowohl für den privaten Bedarf als auch für Geschäftsbereiche an, da meine Ausbildung auch den Business Feng Shui Berater einschließt.

Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie

Die Arbeit als Feng Shui Berater ließ mich schnell erkennen, dass die Gestaltung des Lebensraumes stets auch mit seelischen Themen gepaart ist und bald fiel die Entscheidung, mein Leben noch einmal komplett “umzukrempeln”. Die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie war das Ziel, der Wunsch, Menschen mit seelischen Qualen zu helfen, die Antriebsfeder. Ich lernte die klassische Seite der Psychologie mit all ihren faszinierenden Schattierungen kennen und das erste Mal im Leben hatte ich das Gefühl, “angekommen” zu sein.

Angebotsspektrum

Heute kann ich drei Bereiche abdecken: Die klassische Psychotherapie, die Feng Shui Lebensberatung und schließlich die Verbindung beider Bereiche: “Feng Shui Life Coaching”. Der eigene Leidensweg ermöglicht es mir, die Probleme meiner Klienten nicht nur aus der Sicht des Betrachters zu beleuchten, ich kann mich auch in die seelischen Qualen einfühlen und Lösungswege anbieten, die ich selbst auch schon gegangen bin.

Ihr Michael Haas.